Haxley SK

* 14. Mai 2020
Züchter: Karin Schwarz
Verband: Bayern / DSP

Stammbaum

Eltern
Großeltern
Ur-Großeltern
  • High Motion / T.
    • St. Cyr
      • Kostolany
      • Schwalbenspiel
    • Hanna
      • Summertime
      • Helena XIV
  • Fojana
    • Antango KWPN
      • Ampere
        • Rousseau
        • Larivola
      • Oronia
        • Jazz
        • Joyce
    • Freixenet Westf.
      • Fidermark
        • Florestan I (Rhein)
        • Watonga
      • Werra Westf.
        • Winner
        • Prinzess

Aktuelles

  • 3. August 2020
  • Fohlen / 2020

Profifotos von Haxley

Endlich hat das warten ein Ende. Auf Nachfrage ( 3 Wochen nach der Eintragung! )  bekam ich den Zugang zu Fotos und Video.

Ich gebe gerne zu, dass ich privat solch eine Qualität nicht einfangen kann. Der Bursche macht es mit seinem Auftritt und der attraktiven Zeichnung dem Fotografen allerdings auch sehr leicht. Nun muss er nur noch gesund bleiben. Aber meine Vorfreude auf meine erste Fohlenauktion als Beschicker ist ungebrochen. Ich drücke die Daumen für nette Käufer!

  • 23. Juni 2020
  • Fohlen / 2020

Sommertag in Kronwitten

Endlich Sommer und ich habe einfach das dringende Bedürfnis, wieder einmal nach den Pferden zu sehen. Zwei Dinge, die gut zusammen passen. Vor Ort ist lieber, pferdeaffiner Besuch, sodass sogar Fotos mit Zwei- und Vierbeinern entstehen.

Haxley ist - wie bei Fohlen üblich - positiv weiterentwickelt.  Er liebt Krauleinheiten und ist stets offen, freundlich und immer auf der Suche nach menschlicher Ansprache. Er entfernt sich deutlich weiter von Fojana als beim letzten Besuch. Immer an seiner Seite seine besorgte Schwester. Fini Foni, das 4 Wochen ältere Stutfohlen, kann er doch glatt mit seinen langen Ohren deutlich angelegt "begrüßen". Wie es scheint, sieht  Fini Foni das genauso. Diese Episode konnte ich leider nicht mit der Kamera einfangen. Dafür gelang es mir bei einem guten Tète á Tète mit dem nur wenig älteren "Doktor" v. Don Schufro.

Der Tag klingt mit langen Pferdegesprächen auf der Terrasse oberhalb des Sandplatzes sehr gemütlich aus.

 

 

  • 3. Juni 2020
  • Fohlen / 2020

Fohlenalltag

Morgen wird Haxley bereits 3 Wochen alt, also muss ich ihn schleunigst wieder besuchen, damit mir von seinen ersten prägenden Lebenswochen so wenig wie möglich entgeht.

Das Wetter macht ebenfalls gute Miene und so kann ich mich an ihm und seiner prächtigen Entwicklung richtig freuen. Was ist das für ein imposantes Fohlen! Er hat einen tiefen Rumpf mit einer Bemuskelung, die ich als weiterentwickelt, als seinem Alter entspricht, sehe. Mit offener und freundlicher Miene kommt er sofort auf mich zu und erbettelt Krauleinheiten.

Nur als seine Halbschwester ihn ebenfalls beschnuppert mag er dies gerade gar nicht und zeigt es ihr deutlich. Selbstbewusst ist er also auch.

So eine fuchsige Mähne ist aber auch ewig juckend. Seine kleinen Nüstern sind gespitzt und er möchte mich zu gerne gegenkraulen, was ich leider nicht dulden kann. Mit seinen Zähnen könnte er dabei schon ganz schön kneifen. Hengstfohlen brauchen halt sorgsam überlegten Umgang. Aber überall anfassen lassen findet er super und ganz natürlich.

Rainer hat sein 55. Fohlen willkommen geheißen: Fifty Five von Floricello a.d. Saphira v. Sandro Hit: Eine äußerst attraktive und besonders süße Kleine.

  • 26. Mai 2020
  • Fohlen / 2020

Fohlenkoppel

Kronwitten, der große Magnet für mich in diesen ersten Lebenstagen meines so gelungenen Hengstfohlens. Ich kann mich gar nicht genug sattsehen an dem Kerlchen und bin daher schon wieder mit der Kamera unterwegs. Rainer lässt es sich natürlich nicht nehmen dabei zu sein. Und so kommen erneut wunderbare Eindrücke zustande.

  • 24. Mai 2020
  • Fohlen / 2020

Sonntagsgeschenk

Ich bin zu Hause, denke mitnichten an die Pferde in Postmünster. Wir sind gerade dabei, in luftiger Höhe das Dach von Mosspolstern zu befreien, damit diese nicht beim nächsten Regen die Dachrinnen mit all den Begleiterscheinungen verstopfen, als mein Handy vor lauter eintreffender Meldungen nicht nur Bling macht, sondern geradezu eine überschwengliche Melodie spielt.

Neugierig schaue ich bald nach, was die Ursache ist, und entdecke ein Sonntagsgeschenk: Rainer schickt einen Sack voller Fotos von Haxley in sonntäglicher Lebensfreude! Der 10 Tage alte Hengst zeigt, was er kann. Herzerfrischend!  Allerbesten Dank nach Kronwitten!

Wenn das kein Anlass ist, dem kleinen Mann seine eigene Seite zu eröffnen!

  • 19. Mai 2020
  • Fohlen / 2020

Fohlentage in Kronwitten

Haxleys Geburt war das erste Kapitel, nunmehr stand Kennenlernen und Menschengewöhnung auf dem Programm. Ich nutze dazu die Gastfreundschaft von Rainer und Katrin und quartiere mich für ein paar Tage ein.

Sandplatz misten, Temperatur messen, Kräutlein verabreichen, Fohlenhufe millimeterweise beraspeln, Fohlenschule mit dem Seil, Follikelkontrolle mit dem Tierarzt, verladen üben und kraulen, kraueln, kraulen........ob im liegen oder stehen oder beim trinken - so heisst das Programm und ich bringe mich, so gut ich kann, ein.

Ab und zu kochen oder würfeln oder lesen wir Krimi, aber meistens machen wir doch das Schönste: Fohlen und immer aktives Herdenleben anschauen und fotografieren.

 

Die Ausbeute ist etwas entäuschend, aber wahrscheinlich liegt unsere gefühlte Messlatte im Profibereich. Der Fluch des Internets. Herzensfotos gibt es reichlich.

Demnächst erhält der fuchsige Herzensbrecher mit den so überaus fotogenen 4 weißen Stiefeln auch eine eigene Seite.

Zwei der Kronwitten - Fohlen sind auch schon da: Fini Foni und Doktor D-Tox:

  • 14. Mai 2020
  • Fohlen / 2020

Haxley ist da!

Jede Geburt ist anders - das kann man von Menschen und Pferden gleichermaßen sagen. Da es mir noch nie gelungen war, bei der Geburt meiner eigenen Fohlen dabei zu sein, wollten wir das heuer ändern. 1 Woche vor dem Termin hatte es Fojana vor 2 Jahren hinbekommen, ich war also in Habachtstellung.

Mittwoch, 13.5., eine Woche vor Termin kam ein Foto mit dem eindeutigen Hinweis : Harztropfen. Soweit, so normal. Ich packte den Koffer und Godiva und verlegte nach Kronwitten.

Fojana stand im Gras und freute sich über meinen Besuch. Am Abend waren die Anzeichen noch deutlicher. Später wurde die Herde auf den großen Sandplatz gesperrt, da man sonst nächtens keine liegende Stute findet.

Es war lausig kalt und regnerisch, absolut kein Fohlengeburtswetter. Uns grauste ein bisschen vor den nächtlichen Bedingungen. Man ging früh zu Bett und vertraute auf den Geburtsmelder.

Donnerstag,14.5., 6.00 Uhr früh reibe ich mir verschlafen und erstaunt die Augen. Rainer meldet übers Handy: Nichts! und gibt die Weide wieder frei. Wie erwartet, regnet es.

Wir üben uns in Geduld und tun das Vernünftigste: selbst frühstücken. Direkt vom Tisch hat man eine nahezu komplette Übersicht über Sandplatz und Weide.

Meine Augen suchen unwillkürlich immer wieder Fojana. Warum steht sie denn mit einem Mal so breit- und bocksbeinig da? Und warum ist das Wasser lassen so ein Sturzbach?  Ich bin mit der Erkenntnis, dass es sich um Fruchtwasser handelt und uns nun eine Tages- und Weidegeburt bevorsteht, elektrisiert, Rainer macht in Ruhe noch ein Foto und den Geburtsmelder aus. Wir sind beide sehr fix in den Gummistiefeln. Fojana macht Anstalten, sich hinzulegen, doch eine ranghohe Jungstute hindert sie durch Kratzbewegungen daran. Außnahmsweise erbost mich ihre Sanftmut. Aslo ich an ihrer Stelle hätte der Anderen ordentlich die Zähne gezeigt....

So treffen wir die etwas orientierungslos trabende werdende Mutter mit den hinten zwischen den Schweifhaaren bereits herausschauenden zwei Fohlenhufen in der leicht aufgeregten Herde.

Endlich kann Rainer sie fassen und das Halfter überstreifen. Eigentlich möchten wir ihr die Möglichkeit zum ablegen verschaffen, aber dazu ist es zu spät: Sie steht und presst mit einer Wehe das Fohlen in Rainers Arme, was einen regelrechten Sturz deutlich abmildert.

Im Gras liegt - noch im Großteil seiner Eihäute - ein Fuchs mit vier hoch weißen Stiefeln und einer schmalen, durchgehenden sehr regelmäßigen Blesse. Extra lange Ohren zaubern ein grinsen in mein Gesicht. Ein Blick unter die kleine Rübe verrät, dass Fojana mein Wunsch-Hengstfohlen geboren hat. Haxley ist da! Ein unglaublich bewegender Moment und ich strahle Rainer an.

Uns gelingen ganz besondere Fotos und Videos von den nun folgenden Momenten der Interaktion mit Fojana, ihrem Neugeborenen und den Herdenmitgliedern, die sich ebenso unvergesslich in unsere Erinnerung einbrennen.

Meine Geduld wird arg strapaziert, da die Sortierung der langen Fohlenbeine und die wirklich schäbige Kälte und Nässe in mir einen heftigen Widerstreit zwischen nur zuschauen und helfend anschieben und eingreifen auslösen. Als der Bub am ganzen Körper zittert, um seine Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, hat Rainer ein Einsehen mit mir und holt etwas zum trocken reiben. Überraschend schnell steht dann ein taumelnder Haxley und wir begleiten das leicht selbsständige Fahrgestell mit dem dunkel wiehernden Körperchen in Richtung Stall.

So schnell der Knabe die Koordination seiner Beine in den Griff bekam - mit der Entdeckung der Milchbar lies er sich Zeit. Der Saugreflex ging in die Luft oder an Mamas Nüstern, wenn sie ihm nahe kam. So ging das rein gar nicht. Wir schoben ihn in die richtige Position, was ihm gefiel und er aufgeregt zu suchen anfing, aber andocken klappte nicht. Der einzige Moment, wo ich mir ein pfiffiges Stütchen gewünscht hätte. Rainer nahm es letztendlich in die Hand, Fojana wurden 100 ml abgemolken und in kleinsten Portionen dem etwas langsam kapierenden Hengstchen ins Mäulchen gegeben. Das kam gut an! Und so fand selbst er die Quelle dieses Überlebenselexier.

Die etwas persistierende Nachgeburt lässt uns dann dem Duo noch einmal auf dem Hof und dem Sandplatz Bewegung verschaffen, was letztendlich auch Erfolg hat. Danach lässt sich Haxley wohlverdient ins Stroh fallen, Fojana ihr Krippenfutter und Heu genießen, und wir Menschen dürfen  die spannende und erfolgreiche Fohlengeburt mit einem Schnapserl begießen!