• 25. Juli 2019

Auf nach Kibo

Fojanas Zeit unter dem Sattel im Rothenkircherhof geht auf das Ende zu und ich wollte sie dort noch einmal besuchen. Trotz der Umstände, Urlauberverkehr auf der Strasse und heißer Temperaturen - ich konnte die 40°C auf der Anzeige im Auto kaum glauben - hat sich meine Reise gelohnt.

Zunächst bekam ich sie in den sehenswerten und besonders pferdegerechten Boxen zu sehen. Die normal breite Front, die den 24 h Zugang zu bestem Heu garantiert, lässt im Hintergrund den Blick auf einen gefühlt ewig langen Korridor der Bewegungsfreiheit mit wechselnden Untergründen und ebenso vielen Kontaktmöglichkeiten mit den Nachbarn frei. Das sind Boxen für Pferde! So kann man sich als Besitzer auch weit entfernt beim Gedanken ans Pferd entspannen.


Ich fand Fojana in absolut sehenswertem Zustand. MeinZüchterblick, der Stuten ja eher in Zuchtkondition gewohnt ist und entsprechend verzeiht, konnte nicht umhin, bei ihr die deutliche Reitpferdebemuskelung zu bewundern. So ein definierter Hals und eine Kruppe /Hinterhand sehen schon hinsehenswert aus. Leider werden sie viel schneller wieder verschwunden als hingeritten sein. Professionelle Fotos müssen demnächst von ihr gemacht werden, denn die sind mir - im Gegensatz zu meinen Videos - leider weniger gelungen.

 

Meine Freude  erfuhr noch eine Steigerung, als ich sie unter dem Sattel von Julia beobachten konnte. In allen drei Gangarten und auf jeder Hand ein Top Seitenbild. Alle erzählen vom enormen Entwicklungsschub, den sie reiterlich gesehen gemacht hat. Dieser sei vor allem ihrem unglaublich anständigen und belastbaren Interieur mit Arbeitswillen zu verdanken. Man würde sie gerne noch lange weiter ausbilden!

Solche Töne erfreuen natürlich mein Herz und lassen die Erwartungen an ihr Fohlen in 2020 noch größer werden.

 

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